Veränderung in der Morgenandacht

Über die Morgenandacht auf dem Deutschlandfunk schrieb ich bereits. Es ist der täglich wiederkehrende vulgärphilosophische Kalenderspruch.

Heute hat sich der Sprecher dazu hinreißen lassen, über Veränderung zu sprechen. Um bei den gemeinen Glaubenden anschlussfähig zu bleiben, erzählte er von Geschichten aus seinem Leben und sparte nicht an öffentlicher Selbstoffenbarung. Wer Gott auf seiner Seite weiß, muss Bloßstellung nicht fürchten.

Der Sprecher sagte, wenn es um Veränderungen gehe, wende er sich an die Bibel. Das ist für jemanden aus einem christlichen Verein nicht überraschend. Die Bibel ist die Behauptete Grundlage für die „Moral“ dieses und anderer Vereine, die denselben Sport betreiben. Überraschend war die Begründung, warum er sich an die Bibel wende. Die Bibel, so der Sprecher, sei ein Buch in dem es um Veränderungen gehe.

Damit steht die Bibel ganz im Gegensatz zu anderen Büchern in denen Geschichten erzählt werden. In anderen Geschichten geht es nicht um Veränderungen. Darin bleibt alles wie es ist. Deswegen erzählen Menschen Geschichten, weil Dinge geblieben sind, wie sie waren. Nur in der Bibel nicht, da geht es um Veränderung. Steht da vielleicht auch etwas zu Programmänderungen? Ich frage für einen befreundeten Öffentlich-rechtlichen Sender.

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